Die Omnibusgeschichte Münster

Die Oberleitungsbusse:

Am 1. Oktober 1949 eröffneten die Stadtwerke die erste O-Bus-Linie, nach zwei Jahren wurde diese zu einer Ringlinie ergänzt. Im Oktober 1954 übernahm der O-Bus die Linie 2. Der öffentliche Personennahverkehr wurde von diesem Tag an vollständig mit Oberleitungsbussen und Kraftomnibussen durchgeführt.

Die O-Busse waren nur wenig flexibler als Straßenbahnen, dazu waren sie wenig wetterresistent. Bei Regenwetter nutzte die Schleifkohle am Stromabnehmer sehr schnell ab, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt mussten zwei O-Busse das Netz permanent abfahren, um Vereisungen der Oberleitungen zu verhindern.

1962 entschieden die Stadtwerke daher, nur noch Omnibusse mit Dieselmotor einzusetzen, im selben Jahr wurden die ersten drei Gelenkzüge angeschafft. Noch sechs Jahre fuhren O-Busse durch Münster, am 25. Mai 1968 endete der O-Bus-Betrieb vollständig. Da auch andere Städte zu dieser Zeit die O-Busse abschafften, war ein Weiterverkauf der Fahrzeuge nicht möglich und wurden somit verschrottet.


Von Beige zu Orange:

Im Jahr 1974 gab es einen Farbwechsel bei der Stadtwerke Münster. Die Busse ab dem Baujahr 1974 kamen mit einem Orangenen Farbkleid nach Münster.

 

 

 

 


Münster fährt mit Diesel:

Nach der Einstellung des O-Bus Netzes wurden in Münster Dieselbusse beschafft.

Der komplette Omnibusbetrieb wurde auf Dieselbusse mit Hochflurbusse umgestellt.

Im Jahr 1991 war auch in Münster schluss mit Hochflur, die Stadtwerke Münster beschafften ist die ersten Niederflurbusse des Typs MAN NL 202. In den weiteren Jahren bestellte die Stadtwerke nur noch Fahrzeuge mit Niederflurtechnik.

Der letzte Hochflurwagen bei der Stadtwerke Münster war der Mercedes Benz O405 Wagen 8930, welcher im Jahr 2002 aus dem Regulären Liniendienst genommen wurde.


Mit den ersten Niederflurbussen kam es zu einem Farbwechsel

Im Jahr 1991 kamen mit den ersten Niederflur Fahrzeugen ein erneuerter Farbwechsel. Von Orange zu Blau mit Abstufungen

 

 

 

 

 

 


Dreiachser fahren für die Stadtwerke Münster:

Im Jahr 1998 beschaffte die Stadtwerke zwei Dreiachser vom Typ Setra S319NF welche die Regionalverkehr Münsterland (RVM) noch bis 2006 beschaffte. Bei den Stadtwerken Münster blieben sie Einzelstücke, welche 2002 ausgemustert wurden. Die Stadtwerke Münster beschaffte nach diesen beiden Dreiachsern wieder Gelenkbusse.

 

 


Die (ersten) Gelenkbussen mit vier Türen:

Im Jahr 2000 wurden neue MAN Gelenkbusse beschafft, diese Fahrzeuge besaßen eine besondere Neuerung, sie hatten vier Türen, um den Ein-und Ausstieg zu verschnellern .Im Jahr 2001 wurden dann wieder Gelenkbusse mit „nur“ drei Türen bestellt.

 

Es schien fast so, das die vier Türen in Münster nach der Ausmusterung im Jahr 2014 ein ende hätten, bis ab dem Jahr 2015 wieder Gelenkbusse des Typs Mercedes benz Citaro 2 G mit vier Türen beschafft wurden. Aber, nicht nur die Stadtwerke beschaffte ab 2015 vier Türen Fahrzeuge, auch die Subunternehmer die für die Stadtwerke Münster im Liniendienst sind beschaffen die Fahrzeuge mit vier Türen.

 

 

 

 

 

 


Moderne Design auf Stadtwerke Bussen

Seit 2008 lackieren die Stadtwerke Münster ihre Fahrzeuge mit der sogenannten Stadtwerke-Welle. 

Ältere Fahrzeuge wurden in den kommenden Jahren mit dem neuen Design ausgestattet. 

 

 


Der Kontrollierte Einstieg wird abgeschafft.

Zusammen mit dem neuen System des E-Tickets wurden in den Stadtbusse in Münster an allen Türen die Validatoren nachgerüstet. Seit dem Jahr 2015 heißt es dann Einstieg an allen Türen.


Innovative Omnibusse in Münster

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Vielen Dank an Stefan Klare für die Bereitstellung der historischen Fotos.