Was passiert mit den Ausrangierten Bussen?

Alte Busse, welche durch Neufahrzege ersetzt werden sieht man als Fahrgast nicht mehr.

Aber was passiert mit diesen Bussen?

Die Ausrangierten Busse werden von den Betrieben Verkauft, sie werden zum Beispiel von anderen Unternehmen für Schulbuseinsätze gekauft, aber das ist nur ein Beispiel von vielen, wir zeigen ihnen nun vier Beispiele:

Beispiel 1: Die Geschichte von HaKo (Hammer Kraftomnibus) 31.

Der Wagen 31 der Stadtwerke Hamm war einer der ersten Angeschafften Niederflurbusse. Er fuhr von 1992 bis 2008 für die Stadtwerke Hamm.

Nach der Ausmusterung im Jahr 2008 verlies der Bus Hamm . Ein Omnibusbetrieb in Polen hat den Bus gekauft, dort verkehrte er  bis 2014. Im Jahr 2014 wurde der Bus verschrottet.

Beispiel 2: Die Geschichte von HaKo (Hammer Kraftomnibus) 84.

Der Wagen 84 wurde im Jahr 1998 von der Stadtwerke beschafft und war zusammen mit dem Wagen 85 einer der letzten Niederflurbusse der ersten Generation.

Der Bus verbrachte seine Einsatzzeit von 1998 bis ins Jahr 2017 bei den Stadtwerken Hamm. Der Bus wurde von einem Händler gekauft, der geplant hatte, den Bus vollständig auszuschlachten und die Ersatzteile ins Ausland zu verkaufen. Da der Wagen in einem so guten Zustand war, hatte sich der Besitzer dann aber doch dafür entschieden, den Bus komplett zu verkaufen. Es kamen viele Anfragen aus dem Ausland, um diesen Bus auszuschlachten und zu verschrotten. Jedoch waren zwei Mitglieder von unserem Verein schneller, wo er nun als Museumsbus erhalten bleibt.

Beispiel 3: Die Geschichte von HaKo (Hammer Kraftomnibus) 6.

Der Wagen 6 hatte weniger Glück. Das Fahrzeug wurde im Jahr 2003 beschafft und blieb nur bis 2014 in Hamm, danach wurde das Fahrzeug verschrottet, da es keinen weiteren Besitzer gefunden hat. Das Fahrzeug hatte einen Kabelbrand, welcher zum wirtschaftlichen Totalschaden führte. Der Bus konnte daher nur noch verschrottet werden.

Beispiel 4: Die Geschichte vom ersten Gelenkbus für Hamm

Dieser Bus, der auf dem Fahrplan von 1961 abgebildet ist, ist der erste Gelenkbus in Hamm gewesen. Die Verkehrsgesellschaft Hamm (VGH), heute Stadtwerke Hamm Verkehrsbetriebe, beschafften 1961 zur Stilllegung der Straßenbahn den ersten Gelenkomnibus des Typs Henschel. Dieser Bus hatte in Hamm keine lange Zukunft und sein Lebenslauf ist ebenfalls kurz.

Der Bus wurde 1976 von der VGH verkauft und landete hinterher innerhalb Deutschlands bei insgesamt fünf weiteren Besitzern in nur kurzer Zeit.

Der letzter Besitzer hatte den Gelenkbus als Gartenlaube in seinem Garten stehen, wo der Bus dann leider Vandalismus ausgesetzt war. Der Bus wurde daraufhin am 17.09.1984 in Bremen verschrottet.

Mai 28, 2017

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